Verein zur Förderung des ganzheitlichen bewussten Seins +43 (0)2828/8264 oder 8347 sonnenhof.suan@aon.at

Die ganzheitliche Sonnenhof Fastenmethode

 

Entspannen – den Alltag vergessen – neue Kräfte sammeln

“Wirk”liche Veränderungen beginnen immer in unserem Inneren


In meinen Körper hinein horchen und fühlen lernen, bringt mich näher zu mir selbst. In einer sicheren und liebevollen Atmosphäre mir viel Zeit geben und die Seele baumeln lassen.


Das ist Fastenzeit.


Das vielseitige Wohlfühl-Programm unterstützt diese wertvolle Zeit:

 

  • Auf der Körperebene durch: Yoga, sanfte Wirbelsäulen-Gymnastik, Energieflussübungen, Entspannungstechniken, Wandern, Sauna, Ernährungsinformation
  • Im seelischen Bereich durch: viele Gespräche, liebevolle Hilfestellung bei Blockadelösung, kreative Selbsterfahrung und einer harmonischen Umgebung
  • Im geistigen Bereich durch: ein breites Spektrum an Meditationstechniken, Kennenlernen von geistigen Heilmethoden und vielen Informationen dazu.
  • Obst- und Gemüsesäfte, Brühen und Kräutertees runden das sanfte Programm für Leib und Seele ab.

 


Leitung:

Suan Rojas Kopeinig

 

Hinweis:

Jede(r) TeilnehmerIn  trägt während des jeweiligen Fastenseminars die volle Verantwortung für sich und sein Handeln.

Bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten, bei Krankheiten oder Unsicherheit ist der Hausarzt zu Rate zu ziehen.

 

Mitbringen:

Bequeme Kleidung, Jogginganzug, warme Sachen (Waldviertel), festere Schuhe, Hausschuhe, Saunasachen.

 

Beginn:

Jeweils um 19 Uhr

Fasten und „sich selbst finden”

von: Suan Rojas Kopeinig

 

Wir Menschen sind in jeder Hinsicht ein offenes System. Auf der einen Seite geht es immer  hinein und auf einer anderen, verändert oder transformiert, wieder hinaus.

Wenn es aber passiert – und das scheint die Regel zu sein – dass mehr oder noch besser gesagt, viel mehr hineinkommt als es möglich ist zu verändern und wieder hinaus zu lassen, dann kommt es notgedrungen zu einem Stau und als Folge zu einer Stresssituation.

 

Das ist nicht nur bei der Nahrungsaufnahme so, sondern auch beim Hören und Sehen. Was ist die Folge: unsere Zwischenspeicher sind überfüllt, die Prozessoren arbeiten ständig auf Hochtouren und Störungen sind an der Tagesordnung. Die Instanz, die dafür sorgen sollte, dass nur so viel Einlass findet, wie sinnvoll und nötig ist, scheint nicht mehr zu funktionieren oder scheint falsch programmiert zu sein.

 

Sie hat sich zu einem nimmersatten, rücksichtslosen Monster entwickelt. Mehr, mehr und noch besser, noch schöner, noch feiner, noch, noch und mehr und wahrscheinlich gibt es anderswo etwas noch nie Gesehenes, Erlebtes, Gefühltes, Geschmecktes …. das muss auch noch her!

 

Was zählt ist der Genuss, die Aufregung, das Gefühl beim Einlass in dieses offene System – was danach kommt, wen interessiert das schon. Es ist ja nicht immer sichtbar, auch nicht gleich fühlbar und nachdenken darüber – was bringt das schon? Das machen ja nur diese Verrückten, die Aussteiger oder Körndlfresser, die Meditierer oder Sektierer, ja ganz genau, das sind alles Angstmacher. Das Leben genießen, das ist die richtige Lebenseinstellung!

 

    Wie sieht es aber im Inneren aus ? Dafür gibt es ja die Ärzte – “Herr Doktor, was fehlt mir?” Nun, vielleicht die Einsicht, dass man auch für sein Inneres selbst verantwortlich ist; dass nach dem großen Scheunentor des Genusses erst die eigentliche Aufgabe des Einverleibten beginnt. Lebenserhaltung, Bewusstseinserweiterung, Verständnis, Akzeptanz sind die Schlagworte dafür, die sicher für die anderen passen – für einen selbst erst dann, wenn der Hut schon lichterloh brennt.

    Ein bisschen überzeichnet, aber Hand aufs Herz, wer hat nicht irgendeine Gier? Es ist doch gleich, ob sie Nahrung, Wissen oder Unterhaltung heißt.

FASTEN heißt die erste Maßnahme. Stoß! Zu das Tor!

Seit Alters her und in allen Kulturen war dieses sehr menschliche Problem des übermäßigen Genusses bekannt und auch das Heilmittel dazu.

 

    FASTEN bringt die so sehr nach außen gerichtete Aufmerksamkeit wieder nach innen. Denn hier gibt es viel zu entdecken – zu verdauen, zu integrieren, zu akzeptieren. Die Spreu muss vom Weizen getrennt werden und dann kann das Unbrauchbare gehen. Die Depots werden entlastet, der angehäufte Unrat entfernt – aufräumen, putzen, säubern heißen die Parolen auf allen Ebenen. Ob es im Darm um die uralten Kotreste oder die überholten und längst nicht mehr gültigen Überzeugungen im Hirn geht, spielt keine Rolle. Es geht alles in einem Aufwaschen.

Überzeugt? Noch nicht ganz? Wer es einmal richtig probiert hat, weiß es – so wie die alten Indianer, die Angehörigen östlicher Kulturen oder Christen. Es müssen ja nicht gleich, so wie Jesus in der Wüste, 40 Tage sein. Zum Anfangen genügt eine Woche.

 

    Wieder hören lernen auf die innere Sprache des Körpers, der Gefühle, des ureigenen Seins.

Was für eine Fülle von Botschaften, innerer Schönheit, beglückender Erkenntnisse!

Sich selbst Zeit geben für diese Arbeit, damit der Verzicht auch wirklich belohnt wird – mit frischer Energie, innerer Ausgeglichenheit, Ruhe und der Freude wieder Herr/ Frau im neu renovierten Körper-Haus zu sein.